Das Unternehmen
Willi Bockler gründete den Fuhrbetrieb als Einzelunternehmen. Ihm war durch seinen Vater
Alois Bockler, der zunächst mit einem Pferdefuhrwerk und anschließend mit einem Traktor
Holz und landwirtschaftliche Güter transportierte, schon früh das Handwerkszeug eines
Fuhrunternehmers in die Wiege gelegt worden.
Die Geschichte der Firma Bockler beginnt am 01. Mai 1952 mit dem Erwerb des ersten Michtransporters
von der Firma Albert Baumann aus Münster. Zielort der täglichen Milchtransporte war die
Molkerei in Schupbach. Die Milch wurde im Gegensatz zu heute Noch in Kannen transportiert. Dies ist
bei den heutigen Milchmengen nicht mehr vorstellbar.
Im Jahr 1953 wurde der Geschäftsbereich ausgedehnt. Vormittags wurde wie bisher Milch eingesammelt
und nachmittags wurde mit dem gleichen Wagen Holz transportiert. Das Beladen war schwieriger als heute,
denn das Fahrzeug verfügt über keine Ladevorrichtung. Die Sägewerke befanden sich in der
näheren Umgebung.
Erweiterung des Fuhrparks auf ein gebrauchtes Holzauto mit motorgetriebener Seilwinde. Dies führte
zu einer erheblichen Erleichterung beim Beladen. Auch die Fahrten zum Sägewerk wurden weiter.
Das Jahr 1972 brachte mit dem Erwerb des ersten Milchtankwagens einen weiteren Technischen Fortschritt
für die Firma. Damit hatten die Milchkannen für den Transport in die Molkerei ausgedient.
In diesem Jahr wurde der Fuhrpark auf 3 Fahrzeuge ausgeweitet. Die Firma besaß nun ein Milch-,
ein Holz- und ein Kipperfahrzeug. Mit dem Kipperfahrzeug Wurden neben Baustoffen auch Zuckerrüben
transportiert.
Im Jahre 1975 wurde mit dem Kauf des ersten Holzauto mit Ladekran ein weiterer Schritt in die Modernisierung des Fuhrparks getan. Das gesteigerte Geschäftsvolumen machte auch die Erweiterung des Personalbestandes notwendig. Es wurden zwei zusätzliche Fahrer aushilfsweise beschäftigt.
Der älteste Sohn Gerhard Bockler trat zum 01. Mai in die Firma ein. Nach der Schließung der Molkerei in Schupbach musste die Milch jetzt zur Molkerei Eifelperle nach Koblenz geliefert werden.
Das Jahr 1992 wurde entscheidend von der Modernisierung und Erweiterung des
Firmengeländes in Langhecke geprägt. Mit dem Abriss der alten Scheune und dem Neubau von Garagen,
Werkstatt und Wohnhaus wurde ein weiterer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gemacht. Im gleichen Jahr
wurde das 3. Kipperfahrzeug angeschafft. Seit Mai 1992 wird die Milch täglich nach Erftstadt bei Köln
gefahren.
Im Jahr 1993 wurde ein zusätzlicher Fahrer eingestellt.
Umfirmierung am 01.03.1993 in die Willi Bockler Transporte und Holzhandlung GmbH.
Als letzter trat am 01.10.1998 auch der jüngste Sohn Markus Bockler in die Firma ein.
Der Fuhrpark wurde erweitert um 4 zusätzliche Fahrzeuge. Dabei handelt es sich um einen Semi – Tieflader mit dem zunächst nur Langholz und später Land-, Bau- und Forstmaschinen sowie Großraumtransporte durchgeführt werden. 1 Langholz – Lkw sowie 1 Kippsattel sind die beiden anderen Fahrzeuge.
Im Jahr 2001 wurde ein Vierachser Kipper. 1 Kippsattel und 1 Kurzholz – Lkw angeschafft. Die Firma beschäftigt inzwischen 13 Angestellte und 7 Aushilfsfahrer. Dies alles machte den Kauf eines neuen Betriebsgelände in Löhnberg notwendig. Das Grundstück wird zunächst als Abstellplatz für Langholzfahrzeuge genutzt.
Der Seniorchef Willi Bockler scheidet zum 31.12.2001 aus der Firma aus und übergibt die Geschäfte an seine 3 Söhne Gerhard, Burkhard und Markus Bockler. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Betriebstankstelle in Löhnberg begonnen.
Des weiteren wurde im Jahr 2002 das 50 Jährige Firmenjubiläum gefeiert.
Im Jahr 2003 wurde ein zweiter Semi – Tieflader und 1 Langholz – Lkw angeschafft. Der Bau eines Betriebsgebäudes mit Büro und Werkstatt in Löhnberg wurde begonnen. Nach Inkrafttreten des neuen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes ( September 1996 ) entschloss sich die Geschäftsführung die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb zu realisieren. Die erste Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb erfolgte im Mai 2003.
Die Betriebstankstelle in Löhnberg wurde am 01.03. in Betrieb genommen. Die Fertigstellung des Betriebsgebäudes und der damit verbundene Umzug von Langhecke nach Löhnberg fand zum 01.06. des Jahres statt.
Das EfB – Zertifikat wurde erneut durch ein Audit erlangt. Der Fuhrpark wurde noch durch ein Langholz-Lkw erweitert.
Am 29.08. fand auf dem Betriebsgelände ein Tag der offenen Tür und gleichzeitig
Einweihung des Betriebsgebäudes statt.
Der Fuhrpark besteht aus insgesamt 16 Fahrzeugen.
Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 16 Fahrer und 8 Aushilfskräfte.
Die Einführung der Lkw – Maut lief ohne größere Probleme von statten, bis auf einige Ausfälle der OBU's.
Der Fuhrpark wurde noch um einen Semi – Tieflader erweitert, um der gestiegenen Nachfrage im Bereich Maschinentransporte Rechnung zu tragen.
Das EfB – Zertifikat wurde erneut durch ein Audit erlangt.
Ein Teil des Fuhrparks ( Mercedes ) wurde auf Bio – Diesel umgestellt, um die gestiegenen Kraftstoffkosten in den Griff zu bekommen. Es folgten weitere Speditionen mit der Umstellung auf Bio - Diesel, dadurch konnte eine bessere Auslastung der eigenen Betriebstankstelle erreicht werden.
Im Bereich des Fuhrparks wurden keine Änderungen vorgenommen.
Der Endausbau der Straße Grüner Weg ist zur Zeit im Gange, und verbunden damit werden wir die Hoffläche auf unserem Betriebsgelände fertig stellen Asphaltierung ).
Für die Betriebstankstelle konnten neue Kunden gewonnen werden, die auf den alternativen Kraftstoff Biodiesel umgerüstet haben.
Die EfB – Zertifizierung ist für den Herbst geplant.
Das Unternehmen beschäftigt zum jetzigen Zeitpunkt 21 Mitarbeiter und 8 Aushilfskräfte.


